Infos bei:
Fritz Ludwig
Breite Str. 19,
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242-57448
E-Mail: fritzeludwig@t-online.de
Herbert Wessel
Westernfeld 19
33334 Gütersloh
Tel.: 05241 - 26771
E-Mail: herbertwessel@web.de
mit Inge Höger
(Aktiv in Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und
der Frauenbewegung, Mitglied der Fraktion
DIE LINKE. im Deutschen Bundestag,
Freitag, 08. Mai ‘09, 19:00 Uhr, Alevitisches
Kulturzentrum Gütersloh, Schillstr. 2
Flyer hier (...)


9. Januar 2009
26. September 2008
von Franz Kersjes, Köln
-Mitglied des DGB Landesbezirksvorstandes NRW (1980 bis 2001)-
25.09.2008 – Wir leben in einem der reichsten Länder dieser Erde.
Aber der Reichtum ist bekanntlich in wachsendem Maße ungerecht verteilt. Konkret: Die Gewinne und Vermögenseinkommen sind in den Jahren 2000 bis 2006 um real 32 Prozent gestiegen. Die Reallöhne der Niedrigverdiener sind dagegen durchschnittlich um 13 Prozent gesunken. Schon 22 Prozent der abhängig Beschäftigten müssen im Niedriglohnbereich arbeiten. Nirgendwo in Europa sind es mehr. In der BRD sind die durchschnittlichen Stundenlöhne von 7,23 Euro im Jahr 2000 auf 6,84 Euro im Jahr 2006 gesunken. Trotz sinkender Löhne und Gehälter muss aber häufig länger gearbeitet werden. Im vergangenen Jahr lag die tatsächliche Wochenarbeitszeit bei 41,1 Stunden; das sind 3,3 Stunden mehr als 2003. Im europäischen Vergleich
belegt Deutschland damit einen Spitzenplatz. Die Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten laut der Studie deutlich mehr als in den Tarifverträgen vereinbart ist. Die in den Tarifverträgen festgelegte Wochenarbeitszeit liegt demnach in Deutschland durchschnittlich bei nur 37,6 Stunden. Viele Beschäftigte müssen allerdings Überstunden leisten, oftmals ohne Bezahlung.Und immer weniger Unternehmen unterliegen einer Tarifbindung.
Armut und Gewinne wachsen (...)
4. November 2007
Diskussion mit Detlef Fricke*, Rechtsanwalt, Hannover
Freitag, 16. November. um 19.00 Uhr, im Seminarraum der Weberei, Gütersloh
Veranstalter: Forum Linker Gewerkschafter
Nach den Vorstellungen von Vertretern der Bertelsmann-Stiftung und CDU-Politikern, die sich bei einer Veranstaltung der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft im September informieren ließen, soll in Deutschland bald eine »Vereinheitlichung des Arbeitsrechts« durchgesetzt werden.
Von dem, was bislang öffentlich bekannt ist, geht es vorrangig um den Abbau von Beschäftigtenrechten, wie er auch im »Grünbuch Arbeitsrecht« angelegt ist.
Dieser Entwurf ist von der Europäischen Kommission mit dem schönen Namen »Ein modernes Arbeitsrecht für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts« vorgelegt worden. Geplant ist eine rechtliche Angleichung zwischen »typischer« Beschäftigung, also sozialversicherungspflichtigen Vollzeit-Arbeitsverhältnissen, und den zahlreichen Formen prekärer Beschäftigungsverhältnisse wie
Leih- oder Zeitarbeit, Dauerpraktikum und Scheinselbständigkeit. Diese Angleichung soll nun aber nicht dadurch erfolgen, daß die Rechte der prekär Beschäftigten gestärkt werden sollen, sondern
indem umgekehrt die Rechte der regulär Beschäftigten weiter abgebaut werden. Das betrifft Kündigungsschutz, Arbeitszeit, Tarifbindung, betriebliche Mitbestimmung und Gewerkschaftsrechte.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lehnte indessen den Entwurf als "wenig fortschrittlich" ab. "Würde er Gesetz, wäre es Arbeitgebern beispielsweise möglich, den Lohn bis zu einem Viertel zu senken oder die Arbeitszeit um bis zu 25 Prozent zu verlängern, ohne entsprechenden Lohn zu zahlen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Ingrid Sehrbrock. Erfahrungen der Vergangenheit besagen, dass solche Stellungnahmen wenig bewirken, wenn sie nicht von der Mobilisierung gewerkschaftlicher Gegenwehr begleitet wird.
*Rechtsanwalt Fricke ist in Hannover mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht tätig, u.a. im Gutachterausschuss
des DGB Hannover.
25. Oktober 2007
Gewinne und Verluste
..Bei den DAX-30-Konzernen stiegen die Netto-Gewinne, laut Berechnungen für das isw (sozial-ökologische wirtschaftsforschung münchen e.V.) von Fred Schmid, im Geschäftsjahr 2006 um 19,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr - auf eine Gesamtsumme von 62,2 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte der DAX Konzerne erreichte die höchsten Gewinnergebnisse in ihrer Firmengeschichte. Die Vorstandsgehälter stiegen ebenfalls um 15 bis 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Spitzenreiter Ackermann „verdient“ an jedem Tag 37.200 Euro - das ist pro Tag mehr als das durchschnittliche Jahresgehalt eines Bankangestellten. Im Vergleich zu einem Durchschnittsverdienst eines Arbeitnehmers in Deutschland hat er ungefähr 500 mal so viel im Jahr – das sind die krassen Auswüchse der sozialen Polarisierung im Kapitalismus.
Thema: Sozialismus.info, Magazin der SAV, Nr. 6, Betrieb und Gewerkschaft: Hintergrund, veröffentlicht: 25.10.2007 (...)

von Herbert Borghoff
Das Arbeits- und Lesebuch
„Die Bürde des Menschen ist antastbar – 200 Jahre Geschichte
der deutschen Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung“
schildert die wichtigsten historischen Ereignisse und Entwicklungen dieses Kampfes vom Beginn des 19. Jh. bis zur Gegenwart. Es ist eine Darstellung vom Entstehen einer Arbeiterbewegung, von ihrem Widerstand gegen Ausbeutung und Unterdrückung, von Niederlagen und Erfolgen. Es beschreibt in klarer Form die Auflehnung gegen Militarismus, Faschismus und Krieg. Dem Leser wird der Zusammenhang zwischen den historischen sozialen Auseinandersetzungen und den eigenen Erfahrungen dieser Tage bewusst. (...)
Herbert Borghoff, -1927. Ist Gewerkschaftsaktivist seit langen Jahren und kennt aus eigener Erfahrung, was er beschreibt.
Das Buch ist zur Zeit vergriffen, Aufruf an die IG Metall zur 2. Auflage
23. September 2007

Lieber Gewerkschaftskollege und Bundestagsabgeordneter Klaus Brandner,
ich habe lesen müssen, dass du dich für eine weitere Absenkung der Arbeitslosenbeitragspunkte stark machst. Das halten wir Betriebsräte für einen falschen Weg. Gerade du als “ehemaliger Gewerkschaftssekretär der IG Metall in Gütersloh” solltest noch wissen, dass eine Absenkung nicht im Sinne von Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Arbeitslosen sein kann.
Brief des Betriebsratsvorsitzenden Manfred Steingrube. (...)
Der 9. März 2007 war ein schwarzer Tag für Deutschland.
Was hier am 9. März im Deutschen Bundestag entschieden wurde, ist für eine Gewerkschafterin oder einen Gewerkschafter nicht hinnehmbar. Für jeden Gewerkschafter ??
Mit Nichten. In den Abstimmungsprotokollen des Deutschen Bundestages taucht bei beiden Abstimmungen ein Name auf, der bei beiden Abstimmungen mit „Ja“ gestimmt hat und der uns in der IG Metall spätestens seit den Hartz-Gesetzen bestens bekannt ist. Die Rede ist von: Klaus Brandner (...)