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Kontaktadresse

DIE LINKE.
KREISVERBAND GüTERSLOH
Postfach 2305

33253 Gütersloh
Tel.: 05423-4740952
E - Mail: info@die-linke-guetersloh.de

Sprecherin: Almut Langer

Sprecher: Michael Pusch

Zeitungsarchiv: Bertelsmannkritische Veranstaltungen in Gütersloh

Professor Dr. Arno Klönne in der Weberei „Das System Bertelsmann“,

Die Glocke, 9.6.2007, Von GERRIT DINKELS

Ist die Bertelsmann Stiftung eine gemeinnützige Einrichtung oder nur  er verlängerte Arm des Bertelsmann-Konzerns? Um diese Frage und die Legitimität der Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft kreisen die Beiträge des jüngsten kritischen Buchs über den Gütersloher Konzern und dieStiftung („Netzwerk der Macht–Bertelsmann“). Einer der Autoren, Professor Dr. Arno Klönne von der Universität Paderborn, skizzierte seine Thesen am Mittwochabend in der Weberei.. (...)


Im Sitzen durchs Netzwerk
Professor Arno Klönne kritisiert die Rolle der Bertelsmann-Stiftung und stellt Gemeinnützigkeit in Frage

Neue Westfälische, 9.6.07, VON STEFAN BRAMS

Gleich zweiBeobachter im Freizeitdress hatte Bertelsmann in die Weberei entsandt. Die erlebten mit, wie die Bertelsmann-Kritiker immer stärker die Gemeinnützigkeit der Bertelsmann-Stiftung in den Fokus ihrer Kritik rücken.. (...)


Expertise zur Gemeinnützigkeit der Bertelsmann-Stiftung

Ist die Bertelsmann Stiftung „gemeinnützig“ im Sinne von §§ 52 ff. AO?
Von Klaus Lindner, Michael Krämer, Wiebke Priehn
Stand: 29.01.2009

PDF-Datei (...)

4. Bertelsmann-kritische Tagung

Gütersloh, Samstag, 24. Januar 2009

www.anti-bertelsmann.de

18. November 2008

"Ringen der großen Mächte"

Die Bertelsmann-Stiftung legt der künftigen US-Administration einen außenpolitischen Forderungskatalog vor. Ein "Briefing Book", das in der vergangenen Woche in Washington präsentiert worden ist, fasst der Stiftung zufolge die "Politikempfehlungen für den neuen US-Präsidenten und sein Team aus europäischer Sicht zusammen".

www.german-foreign-policy.com/de/fulltext

8. Oktober 2008

Die Bertelsmann-Stiftung fordert eine "harte Anpassung" der Wirtschafts- und Sozialpolitik Venezuelas

GÜTERSLOH/CARACAS (Eigener Bericht) - Die Bertelsmann-Stiftung fordert eine "harte Anpassung" der Wirtschafts- und Sozialpolitik Venezuelas und verlangt dafür "externe Unterstützung" durch die USA und die Europäische Union. Die "dezidiert antimarktwirtschaftliche" Politik des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez bedrohe nicht nur die "Stabilität" Lateinamerikas, erklärt der einflussreiche Thinktank und Mehrheitseigner des Bertelsmann-Medienkonzerns; sie schüre auch in anderen Armutsregionen der Welt die "Versuchung", gleichgerichtete "radikale" Maßnahmen zu ergreifen. Die Aussagen entstammen dem soeben in aktualisierter Fassung publizierten "Bertelsmann Transformation Index", der die Staaten außerhalb der westlichen Wohlstandszentren hinsichtlich ihrer Bereitschaft beurteilt, eine "Transformation" gemäß deren Vorgaben durchzusetzen. Das Dokument wird unter anderem von der deutschen Regierung zur Bewertung ihrer Außenpolitik genutzt. Die Bertelsmann-Stiftung fordert darin eine "Gegenstrategie" gegen Maßnahmen des gewählten venezolanischen Staatspräsidenten und seiner südamerikanischen Bündnispartner.

aus "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" (german-foreign-policy.com)

voller Text (...)

23. September 2008

LINKE wollen Gemeinnützigkeit der Bertelsmann-Stiftung aberkennen

Der Bundesausschuss, das höchste Gremium der Partei Die LINKE zwischen den Bundesparteitagen, hat am Sonntag in Hannover eine bundesweite Aufklärungskampagne beschlossen, um über die Tätigkeit der Bertelsmann-Stiftung zu informieren. Ziel der Kampagne ist die Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Stiftung.

"Es ist nicht länger hinzunehmen, dass mit dem Privileg der Gemeinnützigkeit der Gütersloher Konzern seine Medienmacht schamlos ausnutzt, um die öffentliche Daseinsvorsorge in Frage zu stellen und sich für Aufrüstung und weltweite militärische Interventionen der EU einzusetzen", so Thomas Keuer, Mitglied des Bundesausschusses für den NRW-Landesverband.

"Nach Überzeugung der LINKEN missbraucht die Stiftung die gesetzlich vorgeschriebene Gemeinwohlverpflichtung, um ausschließlich der Umsetzung neoliberaler Politik, zu deren größten Nutznießern der Bertelsmannkonzern selbst gehört, zu dienen", so Keuer weiter.

DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen wird bei der Umsetzung dieses Beschlusses eine besondere Rolle einnehmen und gemeinsam mit außerparlamentarisch tätigen Organisationen, die sich ebenfalls kritisch mit dem Bertelsmann-Konzern auseinandersetzen, zusammenarbeiten.

Kontakte:

Sprecher DIE LINKE. Kreis Gütersloh, Michael Pusch
Bundesausschussmitglied DIE LINKE, Thomas Keuer, Mobil: 0171-7849774
Pressesprecher DIE LINKE. NRW: Ralf Michalowsky, Mobil: 01577-3298765

20. September 2008

Netzwerk der Macht. Bertelsmann - Der medial-politische Komplex aus Gütersloh

Steffen Roski, 42 Jahre, Diplom-Soziologe, zur Zeit prekär beschäftigter Gesamtschullehrer, beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Medien- und Dienstleistungskonzern Bertelsmann und der ihm vorgelagerten operativen Bertelsmann Stiftung. Als Mitglied im Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hat Roski zahlreiche Beiträge publiziert - sowohl in Buchform (etwa im BdWi-Sammelband "Netzwerk der Macht. Bertelsmann - Der medial-politische Komplex aus Gütersloh", hrsg. von Jens Wernicke und Torsten Bultmann), in Zeitschriften (demnächst in "UTOPIE kreativ", Rosa-Luxemburg-Stiftung) und im Internet

(z.B. auf http://www.steffen-roski.de/)

8. September 2008

Bertelsmann macht Weltpolitik Machtpolitik, Militärpolitik!

Aktionstag der DIE LINKE. gegen Bertelsmann am 5. September 2008 in Gütersloh, Redebeitrag von Inge Höger, MdB, DIE LINKE.:

 

Was hat die Bertelsmann-Stiftung mit dem Krieg im Kaukasus zu tun? Hat doch ihr Haus- und Hof-Lobbyist Elmar Brock den Einsatz von EU-Truppen in Georgien gefordert. Ist Bertelsmann in Rüstungsgeschäfte verwickelt? Warum macht sich die Stiftung für den Aufbau einer europäischen Rüstungsindustrie stark? Bertelsmann ist für den Aufbau einer Militärmacht Europa! – Wer hat davon schon gehört?

 

Bekannt ist inzwischen, dass die Bertelsmann-Stiftung vielfältig Einfluss nimmt auf

- Bildungspolitik

- Einführung von Studiengebühren

- Beratung von Kommunen zur Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge und anschließender Übernahme durch die Bertelsmann-Tochter Arvato.

 

Aber von der Stiftung als Kriegstreiberin, als Lobbyistin für den Aufbau einer Weltmacht Europa haben die wenigsten bisher gehört?

Dieser Einflussbereich ist bisher weitgehend unbekannt, und umso effektiver!

(...)


 

siehe auch: Behinderte Kinder werden systematisch außen vor gelassen.

 

Wir halten die Bertelsmann Stiftung für eine undemokratisch und anti-parlamentarisch agierende Einrichtung.

Bertelsmann übt eine unkontrollierte und durch nichts als Geld legitimierte Macht in unserer Gesellschaft aus. Diese Meinung teilen wir mit vielen anderen Beobachtern des Geschehens. Mit vielen unserer Leser sind wir uns auch einig, dass die Bertelsmann Stiftung das Privileg der Gemeinnützigkeit nicht verdient und wirklich parlamentarisch-demokratische und soziale Verhältnisse in unserem Land nur wieder erreichbar sind, wenn der politische Einfluss dieses Konzerns gebrochen ist. Wenn das überhaupt noch irgendwann zu schaffen sein sollte, dann nur in einem breiten Bündnis aller Demokraten.

Albrecht Müller, NachDenkSeiten

siehe auch: Die Massen führen

Tobias Pflüger (Mitglied des EU-Parlaments) zitierte aus den "Leitlinien für eine europäische Sicherheitspolitik im Zeitalter der Globalisierung", 2007 veröffentlichte Gesprächsergebnisse der Venusberg-Gruppe. Zu dieser gehören laut Pflüger neben Vertretern aus dem militärischen Bereich in Europa auch Mitarbeiter von Bertelsmann oder der Stiftung. Die Gesprächsergebnisse werden Pflüger zufolge im Straßburger Parlament wie von Regierungsstellen gelesen. Dem Papier entnimmt der Abgeordnete unter anderem ein "politisch-militärisches Kerneuropa-Konzept" und ein grundsätzliches "Bekenntnis zu militärischen Interventionen".
Das bedeute, so Pflüger: "Man muss den Kapitalismus auch militärisch verteidigen." Und dies auch gegen "systemfeindliche Ideologien" im Innern. Die Leitlinien beschrieben "sehr offen" eine Strategie der "Kapitalismus-Durchsetzung" nach Bertelsmann-Art.

german-foreign-policy.com dokumentiert Auszüge aus "Beyond 2010"(...)


Untersuchung der politischen und gesellschaftlichen Einflussnahme der Bertelsmann Stiftung auf die Reformen im öffentlichen Bereich

Universität Bremen, Fachbereich 11, Studiengang Sozialpädagogik:
Diplomarbeit, Erstellt von: Susanne Schiller
Bremen, August 2007 (...)


12. Juni 2008

DIE LINKE. GÜTERSLOH: Frau Mohn Ihnen bleibt nur eins: Geben sie den Preis zurück!

Eine feine Gesellschaft

Zum Bericht „Ein Adler für die Bertelsfrau“ in der Neuen Westfälischen vom 10. Juni 2008

Der Verein „Atlantik-Brücke e.V.“ würdigt mit der Verleihung des „Vernon A. Walter-Award“ die Förderung des "transatlantischen Verhältnisses" und der deutsch-israelischen Beziehungen durch die Bertelsmann-Stiftung und ihre Frontfrau Liz Mohn. Die Verleihung sollte nicht nur eine Debatte über Bertelsmanns NS-Vergangenheit auslösen, sondern wir sollten auch einen Blick auf den Namensgeber dieser Auszeichnung werfen.
Vernon A. Walter war nicht nur US-Militärattache und Botschafter, unter anderem in Deutsch-land von  1989 bis 1991, sondern auch von 1972 bis 76 stellvertretender Direktor der Central Intelligence Agency (CIA).
Walter war bereits 1953 am Sturz des iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh beteiligt. Der spätere Schah Schah Mohammad Reza Pahlavi stürzte mit britischer und US-Hilfe den demokratisch gewählten Premierminister und verhinderte so die Verstaatlichung der Anglo-Iranian Oil Company.
Später soll Walter an der Gründung illegaler Stay-Behind-Organisationen (Geheim-Armeen) in fast allen westeuropäischen Staaten beteiligt gewesen sein, die damals vom NATO-Hauptquartier organisiert wurden. (...)

Militärpolitischer Einfluss soll wachsen

Bertelsmann-Tochter Arvato bewirbt sich um Übernahme von Bundeswehr-Logistik

Der Mediengigant Bertelsmann könnte wachsenden Einfluss auf deutsche Militärpolitik gewinnen. Arvato, Tochter-Unternehmen des Konzerns, bewirbt sich nach Medienberichten um die Übernahme von Bundeswehr-Logistik.

Bis Sommer 2008 solle über die Auftragsvergabe für Transport und Lagerung von Material entschieden werden. Neben Arvato bewerben sich die Deutsche Bahn, der Flugzeug- und Rüstungskonzern EADS und weitere Transportunternehmen für Aufträge in Höhe von rund vier Milliarden Euro. Gelingt Arvato der Vertragsabschluss mit der Bundeswehr, der für zehn Jahre gelten soll, käme damit ein großer Teil der militärischen Infrastruktur in private Hand.(...)

10. Oktober 2007

Agenda Bertelsmann. Ein Konzern stiftet Politik

Neuer Griff nach Weltmacht
Unterstützt von der »Bertelsmann Stiftung« entwickelt das »Centrum für angewandte Politikforschung« ein europäisches Großmachtkonzept aus der Perspektive der BRD
Von Werner Biermann in der "Jungen Welt" (...)

Lobbyarbeit für die Militärmacht Europa

Telepolis: Jörn Hagenloch 26.07.2007

Die sicherheitspolitische Agenda der Bertelsmann-Stiftung
Sage niemand, die Provinz sei harmlos. Einer der einflussreichsten Fürsprecher einer Militarisierung der deutschen und europäischen Außenpolitik ist im westfälischen Gütersloh zuhause. Die Bertelsmann-Stiftung unterstützt im Kampf um den globalen Einfluss den Aufbau der "Supermacht Europa" und deren militärischer Aufrüstung, womöglich auch mit Atomwaffen .(...)

Schattenkabinett aus Gütersloh

Drahtzieher bei Privatisierung, Sozialabbau und Militarisierung

Jens Wernicke, 01.06.2007, Telepolis
Das Rezept der allgegenwärtigen gemeinnützigen Stiftung ist stets das Gleiche: Die Gesellschaft soll wie ein Unternehmen geführt werden
Die Bertelsmann-Stiftung wurde 1977 von Reinhard Mohn gegründet. Heute ist sie der mit Abstand einflussreichste Politikberater im Land. Und da sie offiziell als "gemeinnützig" agiert, ist auch gleich ganz oder teilweise von Steuerzahlungen befreit. (...)
  

Weitere kritische Webseiten zu Bertelsmann

Für die Inhalte der nachstehenden Links übernehmen wir keine Verantwortung!

Anti-Bertelsmann

- Materialien zur Gesellschaftsrationalisierung
- Widerstand gegen Bertelsmann und neoliberale "Reformpolitik"


Bertelsmann-kritische Informationen und Materialien


Unter allen deutschsprachigen Verlagen machte in den Jahren 1900 bis 1960 der Verlag Carl Bertelsmann vielleicht die überraschendste Karriere.

Quelle: Datenbank Schrift und Bild 1900-1960, redaktion@polunbi.de


"Ohne Bertelsmann geht nichts mehr"
Ein Gespräch mit Frank Böckelmann über die stille Macht des Medienkonzerns und die Privatisierung der Politik

Quelle: Telepolis, Florian Rötzer 09.11.2004


Feldpost von Bertelsmann: Die Editionspraxis des Gütersloher Verlags im Dritten Reich

Quelle: Von Siegfried Lokatis, Neue Zürcher Zeitung FEUILLETON Montag, 08.03.1999


Private Berater
Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), der größte deutsche Medienkonzern und die Hochschulstrukturdebatte

Quelle: Linksnet.de; (10.09.1999) Das von der Bertelsmann-Stiftung gegründete Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) stellt eine Agentur des großen Kapitals zur Durchsetzung ihrer Interessen im Bildungssystem dar.