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  • 09.03.2010, Stadtverbandstreffen Versmold, Gaststätte Bröcker

Kontaktadressen: DIE LINKE. Versmold

Marco Lehmann
Tel.: 05423 - 930966
Mobil: 0171 - 9692544
E-Mail: rezessiv87@yahoo.de

Breslauerstr. 5, 33775 Versmold


Jens Mandel
Tel. 05423-201639

E-Mail: jmandel@nexgo.de

Mittel-Loxten 6a, 33775 Versmold



DIE LINKE. Stadtverband VERSMOLD

09.03.2010

Stellungnahme des Kreisverbandes DIE LINKE. Gütersloh


Michael Pusch, Sprecher,
DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh


Verantwortungslos

Die Schülerinnen und Schüler der PAB-Gesamtschule Borgholzhausen konnten sich am Montag über die Berufsangebote zahlreicher Unternehmen informieren. Gelegenheit dazu bot die Berufsinformationsbörse auf dem Hof Grewe. Eine lobenswerte Sache, wenn nicht der selbsternannte „größte Arbeitgeber Deutschlands“ vertreten gewesen wäre.

Dieses „Unternehmen“ sei auch für ungelernte Kräfte attraktiv, biete Ausbildungsplätze in rund 100 Berufen und etwa 30 Studiengänge, so ist einschlägigem Infomaterial zu entnehmen. Statt Studiengebühren ein festes Einkommen und weltweite Aufstiegschancen. Bereits jetzt ist das „Unternehmen“ mit 7000 Mitarbeitern im Ausland aktiv.

Immer häufiger jedoch ist das „Karriereangebot“  todsicher!

Außenminister Westerwelle spricht von einem „bewaffneten Konflikt“. Damit gilt das Kriegsvölkerrecht, militärische Gewalt ist legalisiert. Massaker wie das in Kundus drohen zur Normalität zu werden. Die Bundeswehr führt Krieg in Afghanistan.

Man darf es ja nicht sagen in diesem Land, aber Kundus bestätigt, was Kurt Tucholsky vor über 80 Jahren sagte „Soldaten sind Mörder!“

Wer nicht selbst „auf dem Feld der Ehre“ sein Leben lässt, wird nicht mehr der sein, den wir kennen. Immer mehr Soldatinnen und Soldaten kommen traumatisiert von Auslandseinsätzen zurück.

DIE LINKE. ist empört darüber, dass die Not und Perspektivlosigkeit junger Menschen dazu genutzt wird, die Bundeswehr mit ausreichend Kanonenfutter für weltweite Kriege zu versorgen. DIE LINKE. fordert ein Ende der zahlreichen milliardenschweren Aufrüstungsprojekte und eine drastische Kürzung der Rüstungsausgaben. Das Geld wird dringend gebraucht zur Schaffung von Ausbildungsplätzen und von zivilen Arbeitsplätzen.

DIE LINKE. Kreis Gütersloh stellt sich gegen jeden Versuch der Anwerbung junger Menschen für die Kriege der Bundeswehr. Wir fordern raus mit der Bundeswehr aus Afghanistan, raus mit der Bundeswehr aus dem Kreis Gütersloh! Raus aus den Rathäusern, den Schulen und der GT Aktiv GmbH!

Jede Bürgermeisterin und jeder Bürgermeister, jede Schulleiterin und jeder Schulleiter, der für die Bundeswehr die Türen öffnet, handelt verantwortungslos!

17.01.2010

Versmolder Linke verlangt Ausstieg aus dem Bezug von Atomstrom

Haupt- und Finanzausschuss berät über eine „Anregung“ des Stadtverbandes DIE LINKE

Mit drei Forderungen trat der Stadtverband „DIE LINKE.Versmold“ im November an den Rat der Stadt Versmold. Die Forderung nach Übernahme der Anteile des Energiekonzerns E.ON durch die Strom- und Gasversorgung Versmold GmbH ist bereits umgesetzt. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadtvertretung Versmold muss nun am kommenden Dienstag darüber beraten, ob die Strom- und Gasversorgung Versmold aus dem Bezug von Atomstrom aussteigen soll. So die zweite Forderung der Linken.

Wer daran noch Zweifel hat, denke an die Asse! Von den 127.000 Fässern, die aus dem „Endlager„ herausgeholt werden müssen, entfallen rein demokratisch 32,5 Fässer auf Versmold. Die Befürworter der Nutzung von Atomstrom können schon mal einen Platz auf ihrem Grundstück bereitstellen. Im günstigsten Fall erhält derjenige ein intaktes Fass mit nur schwach radioaktivem Müll. Es könnte aber auch ein „halbes“ Fass mit Arsen oder Plutonium sein, das seit 40 Jahren in der Salzlauge liegt.

Den dritten Vorschlag der Linken hat der Stadtrat bereits verworfen. Stattdessen zahlt die Stadt rund 3 Millionen € für den Rückkauf der Anteile an E.ON, den größten nichtstaatlichen Energiekonzerns der Welt . Bezahlt werden soll dies mit den Mehreinnahmen der Strom- und Gasversorgung Versmold in den kommenden Jahren. Damit ist die Chance vertan, diese Gelder für den Ausbau der Stromgewinnung aus Solarenergie und anderen regenerativen Quellen und die Förderung der Energieeffizienz einzusetzen. Auch der von den Linken geforderte Sozialtarif für Energie hätte so finanziert werden können. Kein Versmolder darf schließlich in diesem Winter ohne Strom oder Heizung dasitzen.

Schade, dass die Versmolder PolitikerInnen den Blick ins Grundgesetz scheuen. „Großbetriebe der Grundstoffindustrie und Unternehmen, die wegen ihrer monopolartigen Stellung besondere Bedeutung haben, sollen in Gemeineigentum überführt werden. Zusammenschlüsse, die ihre wirtschaftliche Macht missbrauchen, sind zu verbieten, “ so steht es in Artikel 27 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen.

Im Grundgesetz steht geschrieben: „Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen.“ Im Interesse der Allgemeinheit ist es zweifelsohne, dass die ökologischen Schäden der Energiepolitik und die Kosten für die Endlagerung atomarer Abfälle von denen getragen werden, die sie verursacht haben!

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet die als „verfassungsfeindlich“ denunzierte Linke die Umsetzung von Grundgesetz und Verfassung einfordern muss!

Die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ist am Dienstag, dem 19. Januar 2010 um 17.30 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses in Versmold

06.01.2010

Sozial, ökologisch und verbindend!

DIE LINKE in Versmold und im Kreis begrüßt Forderung nach neuer Bahnverbindung

Auf die volle Unterstützung der Linken in Stadt, Kreis und Land kann der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) setzen, sollte er die Wiederbelebung der Bahnstrecke Versmold-Gütersloh anstreben. „Für junge und für alte Menschen, aber auch für alle, die sich kein Auto leisten können oder wollen, ist es unmöglich abends, am Wochenende oder an Feiertagen nach Gütersloh oder von Gütersloh nach Versmold zu kommen,“ so Varia Antares, Schülerin aus Versmold und stellvertretende Sprecherin des Kreisverbandes.

 „ Wir verlangen kurze Taktzeiten, Verbindungen auch in den Abendstunden und ein Sozialticket, dass allen die Nutzung der Züge ermöglicht“, ergänzt Marco Lehmann, Sprecher des Stadtverbandes Versmold. „Die Busverbindung zum Bahnhof Borgholzhausen muss zudem optimiert werden“, so Marco Lehmann weiter.

„Nicht nur sozial, sondern auch ökologisch ist die Wiederbelebung der brachliegenden Infrastruktur der Bahn zwingend notwendig. Mit der Autobahn A33 haben wir das Symbol einer seit Jahrzehnten falschen Verkehrspolitik direkt vor Augen. Der Individualverkehr hat in der heutigen Form keine Zukunft, weder ökologisch noch volkswirtschaftlich. Auch die jetzt viel gepriesenen Elektroautos sind keine Alternative, solange nicht das letzte Atomkraftwerk und das letzte Kohlekraftwerk vom Netz genommen werden. Der Güterverkehr gehört soweit möglich auf die Schiene. Besser noch, er wird durch eine Regionalisierung der Wirtschaftskreisläufe kräftig reduziert, “ erläutert Michael Pusch, Landtagskandidat der Linken, die Vorstellungen seiner Partei.

Wer aber soll den Ausbau der Strecke bezahlen?

VVOWL-Geschäftsführer Siemer erwartet keine Gelder vom Land. Von der noch amtierenden CDU/FDP-Landesregierung hat er auch bestimmt nichts zu erwarten!

Die Kommunen werden als mögliche Investoren genannt. Das scheint bei der zunehmend katastrophalen finanziellen Lage der meisten Städte auf Dauer ausgeschlossen!

Mit Privatisierungen wurden auch genug schlechte Erfahrungen gesammelt.

Da beliebt nur eins: Ein öffentliches Zukunftsinvestitionsprogramm zugunsten von Bund, Land und Kommunen. Milliarden für Bildung, Gesundheit und Klima, deshalb eben auch für den öffentlichen Personennahverkehr.

Bezahlen sollen die Profiteure und Verursacher der Finanzkrise. Durch die Einführung einer Millionärssteuer, die Erhöhung des Spitzensatzes der Einkommenssteuer, eine Börsenumsatzsteuer, die Besteuerung von Finanzgeschäften, die Reform der Erbschaftssteuer. Um nur einige Beispiel zu nennen.
Noch etwas sollten wir nicht vergessen: Genau 37 Jahre nach der Gebietsreform würde eine Bahnstrecke Versmold-Harsewinkel-Gütersloh-Verl dazu beitragen, dass Nord- und Südkreis endlich besser zusammenwachsen!

19.11.2009

Versmold sitzt beim Koalitionskrach in der ersten Reihe

DIE LINKE.Versmold:  FDP ist die Partei der Ewiggestrigen

Hautnah können wir in Versmold zurzeit erleben wie sich die frisch gewählte schwarz-gelbe Koalition bereits zerlegt. Der neu gekürte Bundestagsabgeordnete Heiner Kamp und seine FDP halten an den geplanten Steuersenkungen fest. Die Diagnose: Realitätsverlust

Dieser Meinung sind wohl auch der Versmolder Bürgermeister Thorsten Klute und Ralph Brinkhaus, für die CDU frisch in den Bundestag eingezogen. Beide haben scheinbar erkannt, dass die Pläne der FDP die Kreise und Kommunen in eine schier ausweglose Situation bringen. Die Folge: Immer mehr Gemeinden rutschen in die so genannte „Haushaltssicherung“. Die gewählten Stadträte werden zur Farce, die Landesregierung nimmt das Zepter in die Hand! Alle nicht gesetzlich vorgeschriebenen Ausgaben werden gestrichen. Besonders betroffen sind soziale und kulturelle Projekte, aber auch Investitionen in die Infrastruktur! Neben Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück droht nun auch Versmold dieses Schicksal „Die FDP hat scheinbar nichts begriffen! Sie will genau die Politik fortsetzen, die uns die größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit 80 Jahren beschert hat: Steuergeschenke an die Vermögenden, damit diese die Spekulationsblase wieder füllen können, Kürzungen und höhere Kosten für ArbeitnehmerInnen, Erwerbslose und RentnerInnen. Dabei warten Handwerker, Einzelhandel und Landwirte verzweifelt darauf, dass sich die Menschen ihre Arbeit wieder leisten können, “ so Michael Pusch, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.

„Wir müssen uns endlich davon verabschieden, dass der kurzfristige Profit das einzig Wahre ist. Stattdessen müssen wir in die Zukunft investieren, in Kinder und Jugend!“ fordert Marco Lehmann, Sprecher des Stadtverbandes DIE LINKE. „Wir brauchen kleinere Klassen, mehr Lehrerinnen und Lehrer, kostenloses Mittagessen für alle Schülerinnen und Schüler, ausreichend SozialarbeiterInnen an allen Schulen. Von der Kita bis zur Universität, Bildung muss kostenlos sein. Dazu muss auch unsere Stadt beitragen!“ so Marco Lehmann, angehender Erzieher.

Für wenig glaubhaft hält DIE LINKE die Empörung des ehemaligen Staatssekretärs Klaus Brandner. „11 Jahre lang hat die SPD mitregiert. Sie ist nicht nur verantwortlich für die erfolgte Umverteilung von unten nach oben, sondern auch dafür, dass den Spekulanten Tür und Tor geöffnet wurden, “ stellt Michael Pusch abschließend fest.

Stadt soll Anteile der E.ON Westfalen Weser AG übernehmen

Die Strom- und Gasversorgung Versmold GmbH soll nach dem Willen des Stadtverbandes der Linken aus dem Bezug von Atomstrom aussteigen. Zudem soll die Stadt die Anteile der E.ON Westfalen Weser AG übernehmen. Dazu könnten die Möglichkeiten von Grundgesetz und Landesverfassung genutzt werden. Ziel der Linken ist eine ökologisch und sozial ausgerichtete Energiepolitik.

„Weder der Betrieb der Atomkraftwerke noch die Lagerung radioaktiver Abfälle ist sicher. In Asse droht schon nach 40 Jahren der GAU. Selbst bei einem sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie würden wir unser radioaktives Erbe den nächsten 40.000 Generationen aufbürden. Eine Verlängerung der Laufzeiten ist schlicht unverantwortlich! Bis zu 80 Jahre könnten die alten Meiler noch am Stromnetz bleiben, meint allerdings RWE-Chef Jürgen Großmann. Da die Bundesregierung wild entschlossen scheint die Interessen der Energiekonzerne skrupellos durchzusetzen, ist es an den Bürgerinnen und Bürgern, den Kommunen und Ländern, hier Einhalt zu gebieten, “ heißt es in der Begründung des Stadtverbandes.

Der Linken geht es aber nicht nur um den Ausstieg aus der Atomenergie. „Der Ausbau der Stromgewinnung aus Solarenergie und anderen regenerativen Quellen und die Förderung der Energieeffizienz ist uns ebenso wichtig wie die Einführung eines Sozialtarifes für Energie. Kein Versmolder darf im kommenden Winter ohne Strom oder Heizung dasitzen, “ verlangt der Sprecher des Stadtverbandes DIE LINKE, Marco Lehmann.

„Natürlich ist es einem Konzern wie E.ON ziemlich egal, ob er an der Versmolder Strom- und Gasversorgung beteiligt ist oder nicht“, so Michael Pusch, Sprecher des Kreisverbandes. „Aber Versmold könnte hier ein Zeichen setzen. Die Macht der Energiekonzerne verhindert schließlich nicht nur eine ökologisch und sozial ausgerichtete Energiepolitik, sondern steht auch im Widerspruch zur Demokratie“, so der Direktkandidat für die Landtagswahl im nächsten Jahr.

Stellt sich die Frage, wie die Stadt bei leeren Kassen die Übernahme der Anteile finanzieren soll. Da hilft ein Blick in Grundgesetz und Landesverfassung weiter. „Großbetriebe der Grundstoffindustrie und Unternehmen, die wegen ihrer monopolartigen Stellung besondere Bedeutung haben, sollen in Gemeineigentum überführt werden. Zusammenschlüsse, die ihre wirtschaftliche Macht missbrauchen, sind zu verbieten, “ so steht es in Artikel 27 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen.

Im Grundgesetz steht geschrieben: „Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen.“ Im Interesse der Allgemeinheit ist es zweifelsohne, dass die so genannten „Ewigkeitskosten“ des Bergbaus, die ökologischen Schäden der Energiepolitik und die Kosten für die Endlagerung atomarer Abfälle von denen getragen werden, die sie verursacht haben! Vielleicht müssen die Großaktionäre also noch draufzahlen!

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet die als „verfassungsfeindlich“ denunzierte Linke die Umsetzung von Grundgesetz und Verfassung einfordern muss

25.05.2009

DIE LINKE. Stadtverband Versmold hält nichts davon, den Marktplatz zum Sandkasten zu machen

 „Keine Zeit für Sandkastenspiele“

Nett angedacht, der immer größer werdenden Zahl der Versmolder, die sich keinen Urlaub leisten können, den Strand nach Versmold zu bringen. Äußerst ökologisch wäre das Ganze dazu, wenn sich der eine oder andere von einer Fernreise abhalten ließe.
Leider hat niemand an die Marktleute gedacht..(...)

27.04.2009

DIE LINKE. Versmold zum geplanten Umzug des Autohauses Nagel

Die Nagel-Car-Group denkt daran ihr Autohaus an der Münsterstrasse in Versmold abzureissen und vielleicht auf dem ehemaligen Wirus- oder Wrobbelgelände wieder aufzubauen. Rolf Nagel, Geschäftsführer der Nagel-Car-Group, hat schon ein Konzept. „Ein Mini-Einkaufszentrum mit den angrenzenden Geschäften böte sich an“, zitiert ihn das Haller Kreisblatt. „Mini“ heißt hier ein Supermarkt mit 2.100 m² Verkaufsfläche. Zum Vergleich: Der Neukauf verfügt über rund 1.800 m²! (...)

22.01.2009

DIE LINKE. Versmold gründet Stadtverband

DIE LINKE. legt thematische Schwerpunkte für die Kommunalwahlen fest

Seit Donnerstag gibt es einen Stadtverband der Linken. Auf der Gründungsversammlung wurden Marco Lehmann (21 Jahre, Ausbildung zum Erzieher) und Jens Mandel (28 Jahre, Verwaltungsfachangestellter) mit großer Unterstützung als Sprecher und stellvertretender Sprecher gewählt. Als Beisitzer verstärken den Vorstand: Julian Wilmes und Michael Pusch.
„Inzwischen ist jedes zweite neue Mitglied im Kreis jünger als 30. und Versmold hat einen der jüngsten Stadtverbände im ganzen Land. Folglich ist die Jugend auch im ersten Stadtvorstand stark vertreten! Ein wichtiger Schritt gegen die Politikverdrossenheit, “ freut sich Marco Lehmann.
(...)

26.11.2008

DIE LINKE. VERSMOLD: Antrag der CDU ist „durchschaubares Wahlkampfmanöver“

Den Vorschlag der Versmolder CDU ein gebührenfreies Kindergartenjahr einzuführen begrüßt DIE LINKE. Versmold ausdrücklich. Wir glauben aber nicht, dass die CDU es ehrlich meint, denn die CDU/ FDP-Landesregierung wehrt sich gegen ein beitragsfreies Kindergartenjahr. Der Antrag der CDU ist ein durchschaubares Wahlkampfmanöver. Am meisten würden zudem die Eltern mit hohem Einkommen profitieren,“ so Marco Lehmann  von DIE LINKE. Versmold. (...)

05.07.2008

Schliessung des Versmolder Krankenhauses: Denn sie wissen nicht, was sie tun!

Seit letztem Dienstag ist es offiziell: Das Versmolder Krankenhaus schließt zum 31. Dezember dieses Jahres. Die Verluste des Krankenhauses sind für die Stadt nicht mehr finanzierbar. Da herrschte Einstimmigkeit bei allen Parteien im Versmolder Rat.

Damit ist die Zukunft der medizinischen Versorgung in Versmold ungewiß. Die Einrichtung eines Gesundheitszentrum soll vorangetrieben werden. Das ist wenig Konkretes, nur sechs Monate vor dem Exitus des Versmolder Krankenhauses.
Noch Ende Mai hielt Marianne Kampwerth, Mitglied der Stadtvertretung und im Aufsichtsrat des Klinikums Ravensberg, den Erhalt der Inneren Abteilung für möglich. Volker Schulz, Geschäftsführer des Klinikums Ravensberg, war schon da skeptisch: „Aus meiner Sicht ist die einzig wirtschaftliche Lösung, die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Eine stationäre Versorgung ist finanziell nicht darstellbar.”
Noch am 25. Juni 2008 fordert die Versmolder CDU auf ihrer Internetseite „Erhalt des Krankenhauses“.  
Das Ende des Versmolder Krankenhauses ist seit Jahren vorhersehbar, unverständlich, wie wenig vorbereitet die Versmolder Politik darauf ist!
(...)

siehe auch den Leserbrief: "Stellungnahme; Gegen Privatisierung" im Haller Kreisblatt, 9.7.08 v. Marco Lehmann und Michael Pusch
Die Linke, Ortsgruppe Versmold