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Kontaktadressen: DIE LINKE. Versmold

Marco Lehmann
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Mobil: 0171 - 9692544
E-Mail: rezessiv87@yahoo.de

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Jens Mandel
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DIE LINKE. Stadtverband VERSMOLD

14. Juli 2010

Die Linke. Versmold unterstützt mit 250,- € Projekt in Malawi

Marco Lehmann

Internationales Malawi Projekt - Hilfe für Waisenkinder

 

Auf einem Flohmarkt erfuhr der Stadtverband DIE LINKE. Versmold vom Projekt der Versmolder Realschule. „Seit drei Jahren werden dort etwa 300 HIV-positive Waisenkinder mit Unterstützung aus Versmold betreut. Der Erlös des Flohmarktes sollte den Kindern zu gute kommen. Leider erwiesen sich die 260 angebotenen Geo-Hefte als scheinbar unverkäuflich. Nachdem wir
5 € investierten stand die verdammt „schwere Literatur“ nachmittags vor der Haustür. Aus den 5 €  machten wir mit Unterstützung der Mitglieder und Freunde des Kreisverbandes DIE LINKE 250 €. Mit diesem Geld können wir jetzt das Projekt unterstützen, “ so Marco Lehmann Sprecher des Stadtverbandes.

„Der Kampf gegen Armut gehört für DIE LINKE zu den wichtigsten Aufgaben. Sei es in Malawi oder hier vor Ort.  Aber wir müssen uns im Klaren sein, dass es wenig hilft die Symptome zu lindern, solange wir uns nicht trauen die Ursachen zu bekämpfen, “ so Marco Lehmann weiter.

„Aus diesem Grund fordert DIE LINKE eine Umgestaltung der Weltwirtschaft. Statt des so genannten freien Welthandels brauchen wir einen fairen Welthandel. Es darf nicht länger darum gehen den großen Konzernen des Nordens den ungehinderten Zugang zu den Märkten der Entwicklungs- und Schwellenländer zu sichern. Stattdessen müssen die Konzerne endlich auf die Einhaltung von Umwelt- und Sozialnormen verpflichtet werden. Die Länder des Südens wollen und müssen ihre Industrien und auch ihre Kleinbauern schützen können. Auch der Zugang aller zu preisgünstigen Medikamenten muss gesichert werden, “ verlangt Marco Lehmann.

„Die jahrzehntelange rücksichtslose Umverteilung von unten nach oben lässt aber auch die Armut hier vor Ort wachsen. Allein im Kreis Gütersloh leben rund 6500 Kinder in Armut. Das „Sparpaket“ der Bundesregierung wird die Zunahme von Armut beschleunigen. Die Linke hilft mit, in einem breiten Bündnis mit Gewerkschaften, Parteien und anderen Organisationen den Widerstand auf der Straße und in den Parlamenten zu organisieren, “ sagt Marco Lehmann abschließend.

Marco Lehmann

Sprecher DIE LINKE. Stadtverband Versmold

Tel.: 0171/9692544

Rote Karte für die Bundesregierung!

Versmolder Parteien rufen zum Protest am Samstag auf

Sowohl die Versmolder Grünen als auch die Versmolder LINKE unterstützen das überparteiliche „Gütersloher Bündnis gegen das Sparpaket“. Die Gütersloher Ortsverbände von SPD, Grünen und Linken, deren Jugendorganisationen, zahlreiche Gewerkschaften, Attac, Courage gegen Rechts, der Alevitische Kulturverein und viele andere unterstützen den Aufruf zu Kundgebung und Demonstration am kommenden Samstag.

Das größte »Sparpaket« in der Geschichte dieser Republik will 80 Mrd. EUR bis zum Jahre 2014 vor allem durch die Streichungen im sozialen Bereich, bei der Arbeitsmarktförderung und durch Stellenabbau und Gehaltskürzungen im öffentlichen Dienst einsparen. Die Leidtragenden dieses »Sparpakets« sind die Kinder und die Familien mit wenig Einkommen, die gering verdienenden Arbeitnehmer, die Erwerbslosen und die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes.

„Das »Sparpaket« ist die Fortsetzung einer Politik, die Schwache schröpft und Reiche schont“ heißt es im Aufruf des Bündnisses. Denn fast vollständig vom »Sparpaket« unbelastet bliebe der mit staatlicher Hilfe gerettete Bankensektor. Auch höhere Einkommen und große Vermögen kämen ungeschoren davon. Das »Sparpaket« würge die Binnennachfrage weiter ab und belaste noch mehr die unterfinanzierten kommunalen Haushalte. Die staatlichen Verschuldung könne nur über wirtschaftliches Wachstum reduzieren werden. Der Staat müsse klug und solidarisch wirtschaften und den Reichtum gerecht verteilen. Dazu bedarf es angemessener Steuern auf große Einkommen und Vermögen. Mit den hierüber gewonnenen Einnahmen ließe sich eine Ausweitung von öffentlichen Investitionen in Bildung, Gesundheit, Umwelt, moderne Infrastruktur und eine armutsfeste und sozial gerechte Daseinsvorsorge problemlos finanzieren

Unter dem Motto „Rote Karte für die Bundesregierung! Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft. Nur schimpfen ist zu wenig. Wir geh’n am 10. Juli in Gütersloh auf die Straße...“ wird es ab 12 Uhr vor der Martin-Luther-Kirche eine Protestkundgebung geben. Anschließend zieht ein Demonstrationszug durch die Gütersloher Innenstadt bis zur Stadthalle. Dort beginnt am selben Tag um 14:30 Uhr die traditionelle Veranstaltung GÜTERSLOH INTERNATIONAL.

Mitfahrgelegenheiten von Versmold um 11 Uhr am Marktplatz. Bitte anmelden bei Marco Lehmann, Tel. 0171/9692544, rezessiv87@yahoo.de

6. Juni 2010

Internationales Malawi Projekt, Hilfe für Waisenkinder in Malawi

Internationales Malawi Projekt - Hilfe für Waisenkinder in Malawi

Liebe Freundinnen und Freunde,
im Wahlkampf ist der Stadtverband Versmold auf ein bemerkenswertes Projekt der fünften Klasse der Realschule Versmold gestoßen. Als wir bei einem Trödelmarkt Flyer verteilten, wurden uns 260 scheinbar unverkäufliche Geohefte angeboten. Wir gaben für die Hefte 5 €. Das Geld geht an ein Projekt in Malawi. Wir dachten uns aber, dass es sich lohnt das Engagement der Schüler zu belohnen und für die Projekte in Malawi mehr zutun als 5,- € zu spenden. In meiner Schule unterstütze ich ein Projekt für Togo bei dem wir in den letzten drei Jahren bis zu 4.000 € gesammelt haben. Davon wurde eine Schule gebaut und wichtige Schulmaterialien gekauft. Man sieht wenn man solche Projekte unterstützt, die von Personen beaufsichtigt werden die man persönlich kennt, kommt das Geld bei den Kindern an und hilft den Kindern enorm. Als Partei DIE LINKE und als Privatpersonen legen wir immer wieder Wert gegen Armut insgesamt zu kämpfen, aber vor allem auch gegen Kinderarmut. Wir beharren auf der Einhaltung der Kinderrechtskonvention und der Menschenrechte. Wir kämpfen um die Verbesserungen der Lebensverhältnisse der Kinder im Kreis Gütersloh. Ich finde mit ein paar Euro können wir gemeinsam viel erreichen und das Projekt für die Hilfe von Waisenkinder in Malawi unterstützen.
Wenn jeder von uns nur ein Euro spendet haben wir bereits einiges an Geld zusammen um wirklich viel Gutes zutun. Deswegen möchte ich unter dem Motto: Ein Euro für Malawi dazu aufrufen das Projekt zu unterstützen.
Insgesamt haben wir 260 Geohefte die ich versteigern möchte. Ihr könnt mir per Mail schreiben oder anrufen ob ihr was spenden wollt und das Geld zu den nächsten Sitzungen mitbringen. Ich bitte auch die Ortsverbände und Fraktionen Geld dazuzugeben!! Der Ortsverband Versmold wird seinen Teil dazu beitragen.
Die Sammlung geht bis Ende Juni.
Mit solidarischen Grüßen,
Marco Lehmann
Stadtverbandssprecher DIE LINKE.Versmold
Tel.: 0171/9692544

22. April 2010

DIE LINKE. Stadtverband Versmold zur Anti-Atom-Demo

Michael Pusch, Direktkandidat NRW Landtagswahl 2010 im Wahlkreis 94

DIE LINKE. Versmold unterstützt rot-rot-grünes Anti-Atom-Bündnis

„Die Versmolder Linken unterstützen den Aufruf des Gütersloher Bündnisses von Atomkraftgegnern aus Attac, GEW, Grüner Jugend, Jusos, Linksjugend solid, Bündnis 90/Die GRÜNEN, SPD und DIE LINKE und rufen zur Atomausstiegs-Demo in Ahaus am Samstag auf,“ so Marco Lehmann, Sprecher des Stadtverbandes.
„Vor 24 Jahren kam es im ukrainischen Tschernobyl zum Super-GAU. Noch heute leiden Millionen Menschen unter den Folgen! Zu den Gefahren des Betriebes der Atommeiler kommt die ungelöste Frage der Endlagerung. Aus dem „Versuchsendlager“ Asse ist bereits nach 40 Jahren der erste deutsche GAU geworden, “ stellt Michael Pusch, Landtagskandidat der Linken im Altkreis Halle, in Bielefeld-Dornberg und Jöllenbeck, fest. „Dennoch will die Bundesregierung den Atomausstieg stoppen und die Atommeiler bis zu 28 Jahre länger am Netz lassen. Auch die RWE/EON-, pardon, die CDU/FDP-Landesregierung will die Laufzeitverlängerung und hat dem Transport von neuem Atommüll nach Ahaus
zugestimmt. Wir halten das für absolut verantwortungslos“, so Michael Pusch weiter.
Marco Lehmann, der auch Sprecher der Linksjugend solid Gütersloh ist, hofft: „Am 9. Mai können wir nicht nur die schwarz-gelbe Landesregierung abwählen, sondern der Bundesregierung auch die Mehrheit im Bundesrat nehmen. Damit entscheiden wir nicht nur über die Abschaffung der Studiengebühren und bessere Bildung für alle, sondern auch über die Kopfpauschale, über Steuergeschenke an Reiche, den Krieg in Afghanistan und die Nutzung der Atomkraft.“
„Wer die Laufzeiten verlängern will, dem kürzen wir die Regierungszeit!“ fordert Michael Pusch.
„Allerdings zweifle ich am Willen von SPD und Grünen zur Veränderung. Wer mit Großer Koalition, Schwarz-Grün, Ampel oder „Jamaika“ liebäugelt, ist wenig glaubhaft, nicht nur in Sachen Atomausstieg.“
Zwar ist der vom rot-rot-grünen Bündnis organisierte Bus bereits ausgebucht, aber der Gütersloher Bus ist nur einer von vielen. Mehr unter www.kein-castor-nachahaus.
de/aktionen/sonderbusse/
Der Aufruf des Bündnisses ist zu finden unter
www.die-linke-guetersloh.de/fileadmin/kvguetersloh/demoaufrufe/Flyer-Ahaus-20100424.pdf
DIE LINKE. Stadtverband Versmold

31. März 2010

DIE LINKE. Versmold: Leiharbeit ist Sklavenarbeit!

Marco Lehmann

Zum Bericht vom 31. März 2010 „NGG erneuert Vorwürfe“ bezieht Marco Lehmann, Sprecher DIE LINKE. Stadtverband Versmold, wie folgt Stellung:

„Es überrascht mich doch sehr, dass sich ein SPD-Landtagskandidat bei der Sprechstunde in Versmold über die Situation von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern informieren muss. Herr Fortmeier zeigt sich entsetzt darüber, wie mit den Menschen umgegangen wird. Es verschlug ihn die Sprache! Dabei sind die skandalösen Zustände, unter denen Hunderte Versmolder arbeiten oder gearbeitet haben, seit Jahren bekannt. Wer nicht eigene Erfahrungen gemacht hat, der kennt jemanden, der sich bei einem der Sklavenhändler verdingen musste.

Müssen wir Herrn Fortmeier daran erinnern, wer für die Situation der LeiharbeiterInnen verantwortlich ist? Unter der rot-grünen Schröder-Fischer-Regierung wurde die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes auf maximal 18 Monate gekürzt, die Arbeitslosenhilfe wurde gestrichen, Arbeitslosengeld II unter Sozialhilfeniveau eingeführt und die Zumutbarkeitsregelungen drastisch verschärft. Der Leiharbeit wurden Tür und Tor geöffnet. Als Folge arbeitet heute etwa jede/r Siebte im Niedriglohnsektor und ist gezwungen, Arbeit zu nahezu jedem Preis anzunehmen. Wie auch die „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ des Potsdamer Unternehmens ISI in Versmold. Die Zustände sind in Versmold allgemein bekannt.

Hier stehen auch die Auftrag gebenden Unternehmen in der Verantwortung.

DIE LINKE Versmold begrüßt die Leiharbeiter-Sprechstunde, eine leider dringend notwendige Einrichtung. Aber das ist nicht genug! Die Versmolder Politik muss sich an einen Tisch setzen mit den Unternehmern, mit der Gewerkschaft NGG und den LeiharbeiterInnen. Gemeinsam muss nach einer verbindlichen Lösung gesucht werden. Diese menschenunwürdigen Praktiken müssen ein Ende haben!

Wirklich helfen kann aber nur eine weitergehende Lösung. Die Forderungen der Linken sind deshalb deutlich: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, einen Flexibilitätszuschlag für LeiharbeiterInnen, die Begrenzung der Überlassungshöchstdauer auf 6 Monate, mehr Mitbestimmung für Betriebsräte über den Einsatz von Leiharbeit, das Verbot von Leiharbeit in bestreikten Betrieben, einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 € und die sofortige Erhöhung der Hartz-Regelsätze auf 500 €!

Damit wäre sehr vielen Versmoldern geholfen. Auch all jenen, die von der „Kaufkraft“ ihrer Mitmenschen leben! Nicht zu vergessen die höheren Einnahmen der Sozialversicherungen und der Finanzämter. Sinnvoll eingesetzt haben davon alle was!“

9. März 2010

Stellungnahme des Kreisverbandes DIE LINKE. Gütersloh

Michael Pusch


Michael Pusch, Sprecher,
DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh


Verantwortungslos

Die Schülerinnen und Schüler der PAB-Gesamtschule Borgholzhausen konnten sich am Montag über die Berufsangebote zahlreicher Unternehmen informieren. Gelegenheit dazu bot die Berufsinformationsbörse auf dem Hof Grewe. Eine lobenswerte Sache, wenn nicht der selbsternannte „größte Arbeitgeber Deutschlands“ vertreten gewesen wäre.

Dieses „Unternehmen“ sei auch für ungelernte Kräfte attraktiv, biete Ausbildungsplätze in rund 100 Berufen und etwa 30 Studiengänge, so ist einschlägigem Infomaterial zu entnehmen. Statt Studiengebühren ein festes Einkommen und weltweite Aufstiegschancen. Bereits jetzt ist das „Unternehmen“ mit 7000 Mitarbeitern im Ausland aktiv.

Immer häufiger jedoch ist das „Karriereangebot“  todsicher!

Außenminister Westerwelle spricht von einem „bewaffneten Konflikt“. Damit gilt das Kriegsvölkerrecht, militärische Gewalt ist legalisiert. Massaker wie das in Kundus drohen zur Normalität zu werden. Die Bundeswehr führt Krieg in Afghanistan.

Man darf es ja nicht sagen in diesem Land, aber Kundus bestätigt, was Kurt Tucholsky vor über 80 Jahren sagte „Soldaten sind Mörder!“

Wer nicht selbst „auf dem Feld der Ehre“ sein Leben lässt, wird nicht mehr der sein, den wir kennen. Immer mehr Soldatinnen und Soldaten kommen traumatisiert von Auslandseinsätzen zurück.

DIE LINKE. ist empört darüber, dass die Not und Perspektivlosigkeit junger Menschen dazu genutzt wird, die Bundeswehr mit ausreichend Kanonenfutter für weltweite Kriege zu versorgen. DIE LINKE. fordert ein Ende der zahlreichen milliardenschweren Aufrüstungsprojekte und eine drastische Kürzung der Rüstungsausgaben. Das Geld wird dringend gebraucht zur Schaffung von Ausbildungsplätzen und von zivilen Arbeitsplätzen.

DIE LINKE. Kreis Gütersloh stellt sich gegen jeden Versuch der Anwerbung junger Menschen für die Kriege der Bundeswehr. Wir fordern raus mit der Bundeswehr aus Afghanistan, raus mit der Bundeswehr aus dem Kreis Gütersloh! Raus aus den Rathäusern, den Schulen und der GT Aktiv GmbH!

Jede Bürgermeisterin und jeder Bürgermeister, jede Schulleiterin und jeder Schulleiter, der für die Bundeswehr die Türen öffnet, handelt verantwortungslos!

17. Januar 2010

Versmolder Linke verlangt Ausstieg aus dem Bezug von Atomstrom

Haupt- und Finanzausschuss berät über eine „Anregung“ des Stadtverbandes DIE LINKE

Mit drei Forderungen trat der Stadtverband „DIE LINKE.Versmold“ im November an den Rat der Stadt Versmold. Die Forderung nach Übernahme der Anteile des Energiekonzerns E.ON durch die Strom- und Gasversorgung Versmold GmbH ist bereits umgesetzt. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadtvertretung Versmold muss nun am kommenden Dienstag darüber beraten, ob die Strom- und Gasversorgung Versmold aus dem Bezug von Atomstrom aussteigen soll. So die zweite Forderung der Linken.

Wer daran noch Zweifel hat, denke an die Asse! Von den 127.000 Fässern, die aus dem „Endlager„ herausgeholt werden müssen, entfallen rein demokratisch 32,5 Fässer auf Versmold. Die Befürworter der Nutzung von Atomstrom können schon mal einen Platz auf ihrem Grundstück bereitstellen. Im günstigsten Fall erhält derjenige ein intaktes Fass mit nur schwach radioaktivem Müll. Es könnte aber auch ein „halbes“ Fass mit Arsen oder Plutonium sein, das seit 40 Jahren in der Salzlauge liegt.

Den dritten Vorschlag der Linken hat der Stadtrat bereits verworfen. Stattdessen zahlt die Stadt rund 3 Millionen € für den Rückkauf der Anteile an E.ON, den größten nichtstaatlichen Energiekonzerns der Welt . Bezahlt werden soll dies mit den Mehreinnahmen der Strom- und Gasversorgung Versmold in den kommenden Jahren. Damit ist die Chance vertan, diese Gelder für den Ausbau der Stromgewinnung aus Solarenergie und anderen regenerativen Quellen und die Förderung der Energieeffizienz einzusetzen. Auch der von den Linken geforderte Sozialtarif für Energie hätte so finanziert werden können. Kein Versmolder darf schließlich in diesem Winter ohne Strom oder Heizung dasitzen.

Schade, dass die Versmolder PolitikerInnen den Blick ins Grundgesetz scheuen. „Großbetriebe der Grundstoffindustrie und Unternehmen, die wegen ihrer monopolartigen Stellung besondere Bedeutung haben, sollen in Gemeineigentum überführt werden. Zusammenschlüsse, die ihre wirtschaftliche Macht missbrauchen, sind zu verbieten, “ so steht es in Artikel 27 der Verfassung für das Land Nordrhein-Westfalen.

Im Grundgesetz steht geschrieben: „Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen.“ Im Interesse der Allgemeinheit ist es zweifelsohne, dass die ökologischen Schäden der Energiepolitik und die Kosten für die Endlagerung atomarer Abfälle von denen getragen werden, die sie verursacht haben!

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet die als „verfassungsfeindlich“ denunzierte Linke die Umsetzung von Grundgesetz und Verfassung einfordern muss!

Die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ist am Dienstag, dem 19. Januar 2010 um 17.30 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Rathauses in Versmold

6. Januar 2010

Sozial, ökologisch und verbindend!

DIE LINKE in Versmold und im Kreis begrüßt Forderung nach neuer Bahnverbindung

Auf die volle Unterstützung der Linken in Stadt, Kreis und Land kann der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) setzen, sollte er die Wiederbelebung der Bahnstrecke Versmold-Gütersloh anstreben. „Für junge und für alte Menschen, aber auch für alle, die sich kein Auto leisten können oder wollen, ist es unmöglich abends, am Wochenende oder an Feiertagen nach Gütersloh oder von Gütersloh nach Versmold zu kommen,“ so Varia Antares, Schülerin aus Versmold und stellvertretende Sprecherin des Kreisverbandes.

 „ Wir verlangen kurze Taktzeiten, Verbindungen auch in den Abendstunden und ein Sozialticket, dass allen die Nutzung der Züge ermöglicht“, ergänzt Marco Lehmann, Sprecher des Stadtverbandes Versmold. „Die Busverbindung zum Bahnhof Borgholzhausen muss zudem optimiert werden“, so Marco Lehmann weiter.

„Nicht nur sozial, sondern auch ökologisch ist die Wiederbelebung der brachliegenden Infrastruktur der Bahn zwingend notwendig. Mit der Autobahn A33 haben wir das Symbol einer seit Jahrzehnten falschen Verkehrspolitik direkt vor Augen. Der Individualverkehr hat in der heutigen Form keine Zukunft, weder ökologisch noch volkswirtschaftlich. Auch die jetzt viel gepriesenen Elektroautos sind keine Alternative, solange nicht das letzte Atomkraftwerk und das letzte Kohlekraftwerk vom Netz genommen werden. Der Güterverkehr gehört soweit möglich auf die Schiene. Besser noch, er wird durch eine Regionalisierung der Wirtschaftskreisläufe kräftig reduziert, “ erläutert Michael Pusch, Landtagskandidat der Linken, die Vorstellungen seiner Partei.

Wer aber soll den Ausbau der Strecke bezahlen?

VVOWL-Geschäftsführer Siemer erwartet keine Gelder vom Land. Von der noch amtierenden CDU/FDP-Landesregierung hat er auch bestimmt nichts zu erwarten!

Die Kommunen werden als mögliche Investoren genannt. Das scheint bei der zunehmend katastrophalen finanziellen Lage der meisten Städte auf Dauer ausgeschlossen!

Mit Privatisierungen wurden auch genug schlechte Erfahrungen gesammelt.

Da beliebt nur eins: Ein öffentliches Zukunftsinvestitionsprogramm zugunsten von Bund, Land und Kommunen. Milliarden für Bildung, Gesundheit und Klima, deshalb eben auch für den öffentlichen Personennahverkehr.

Bezahlen sollen die Profiteure und Verursacher der Finanzkrise. Durch die Einführung einer Millionärssteuer, die Erhöhung des Spitzensatzes der Einkommenssteuer, eine Börsenumsatzsteuer, die Besteuerung von Finanzgeschäften, die Reform der Erbschaftssteuer. Um nur einige Beispiel zu nennen.
Noch etwas sollten wir nicht vergessen: Genau 37 Jahre nach der Gebietsreform würde eine Bahnstrecke Versmold-Harsewinkel-Gütersloh-Verl dazu beitragen, dass Nord- und Südkreis endlich besser zusammenwachsen!

22. Januar 2009

DIE LINKE. Versmold gründet Stadtverband

DIE LINKE. legt thematische Schwerpunkte für die Kommunalwahlen fest

Seit Donnerstag gibt es einen Stadtverband der Linken. Auf der Gründungsversammlung wurden Marco Lehmann (21 Jahre, Ausbildung zum Erzieher) und Jens Mandel (28 Jahre, Verwaltungsfachangestellter) mit großer Unterstützung als Sprecher und stellvertretender Sprecher gewählt. Als Beisitzer verstärken den Vorstand: Julian Wilmes und Michael Pusch.
„Inzwischen ist jedes zweite neue Mitglied im Kreis jünger als 30. und Versmold hat einen der jüngsten Stadtverbände im ganzen Land. Folglich ist die Jugend auch im ersten Stadtvorstand stark vertreten! Ein wichtiger Schritt gegen die Politikverdrossenheit, “ freut sich Marco Lehmann.
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